Die Buchsbaumgallmücke (Monarthropalpus buxi) hat eine Größe von 2 bis 4 mm und besitzt eine orange-gelbe Farbe. Sie hat im Mücken-Stadium nur eine kurze Lebensdauer von einigen Tagen, was sich im Bereich Mai oder Juni erstreckt.

In dieser Zeit treten die Insekten in Schwärmen auf. Dabei findet die Eiablage an der Blattunterseite statt. Für die Bekämpfung eignet sich beispielsweise Calypso*, das keine schädigende Wirkung auf Bienen hat.

Buchsbaumgallmücke bekämpfen

Zwischen Eiablage und Fressen der Blätter verstreichen ca. drei Wochen. Im Anschluss daran fressen sich die Larven durch das Blattgewebe. Die Entwicklung der Larven findet in den Blättern des Buchsbaumes statt. Diese Tatsache wirkt sich erschwerend auf Gegenmaßnahmen aus.

Diese haben lediglich eine Größe von 0,5 mm. Im Ergebnis ist an den Gallen zu sehen, was nichts anderes als kugelförmige Deformationen in den Blättern darstellt. Diese Gebilde verlassen die Larven nicht, sondern überwintern in diesen bis zum Frühjahr. Erst dann schlüpfen sie durch ein Loch hindurch.

 

 

Symptomatik des Schadbefalls

Der Schadbefall zeigt ich hauptsächlich im Spätsommer um den August oder September herum. Auf den Blättern selbst bilden sich gelbe Flecken. Dabei ist die Unterseite von blasenartigen Deformationen gekennzeichnet.

Starker Befall kann die Pflanze in der Form schädigen, dass Triebe vertrocknen. Auf dem ersten Blick kann das Schadbild dieses Schädlings für einen vermeintlichen Pilzbefall gehalten werden. Eine eindeutige Diagnose lässt sich geben, wenn die betroffenen Blätter gen Licht gehalten werden.

Das Licht hilft dabei, die Hohlräume zu erkennen, in welchen der Buchsbaumschädling sitzt. Ein Befall durch diesen Schädling ist in der Regel keine Existenz-bedrohende Situation für die Pflanze. Im schlimmsten Fall verliert die Pflanze viel Blätter.

 

Bekämpfen der Buchsbaumgallmücke bei Befall

Ein entdeckter Schadbefall der Buchsbaumgallmücke im Spätherbst erfordert bei mäßigem Befall ein Zurückschneiden der Pflanze im Frühjahr. Dieses Vorgehen entfernt die Eier in den Blättern, ehe die neue Generation im Mai oder Juni schlüpft.

Im Gegensatz zum Buchsbaumzünsler haben diese Schädlinge etablierte, natürliche Feinde. Allen voran sind Meisen zu nennen, welche die Larven aus den Blättern picken.

Allerdings leidet im Zuge dessen die Optik der Pflanze. Rein theoretisch ließen sich auch mit Hilfe von Maisen Buchsbaumzünsler bekämpfen, allerdings haben sich diese noch nicht als natürliche Feinde etabliert.

 

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Von test