Obwohl die Kommaschildlaus eine weltweite Verbreitung hat, ist die wirtschaftliche Bedeutung eher gering. Allerdings soll ihre Erwähnung im Kontext der vollständigen Auflistung der Buchsbaumschädlinge nicht unerwähnt bleiben. Für die Bekämpfung eignet sich beispielsweise Calypso*, das keine schädigende Wirkung auf Bienen hat.

Kommaschildlaus bekämpfen

Lepidosaphes ulmi verdankt ihren Namen ihrem Erscheinungsbild. Ihre Körperform ist kommaartig. Ihre Größe beträgt ca. 2 – 3 mm. Die Tierart ist Mitglied der Familie der Deckschildläuse.

Die Farbe des Weibchens ist braun-weiß. Der braune Farbanteil basiert auf der Farbe des Schildes. Die Larven mit gelblicher Farbe haben nur ein Zehntel der Größe vom Muttertier.

 

 

Kommaschildläuse bekämpfen

Bei bestehendem Befall gehört zu den Gegenmaßnahmen das Abschneiden betroffener Triebe. Dies kann zum Ende des Winters hin passieren. Außerdem lassen sich im Mai ölhaltige Produkte gegen die Larven der Kommaschildlaus einsetzen.

Erfolgreiche Gegenmaßnahmen im Mai, Juni oder Juli verhindern eine Ausbreitung der Schädlinge durch das Ablegen der Eier im August oder September.

Ein Behandlungserfolg zwischen Winter und Mai ist nicht besonders aussichtsreich, weil die Larven der neuen Generation durch den Schutzschild des Muttertieres geschützt sind.

Zu den natürlichen Feinden gehören die Schlupfwespe – wie beim Buchsbaumzünsler – oder der Marienkäfer. Marienkäfer gelten als der Feind schlechthin für Läuse. Ihr Einsatz stellt eine biologische Maßnahme der Bekämpfung dar. Ebenso ist es auf biologischem Wege möglich, den Buchsbaumzünsler bekämpfen zu können.

 

Lebensweise der Kommaschildlaus

Die Nahrungsgrundlage der Kommaschildlaus ist breit gefächert. Aus diesem Grund stehen auf ihrem Speiseplan nicht nur Buchsbäume, sondern auch andere Pflanzen, welche der Mensch aus unterschiedlichen Gründen kultiviert.

Beispielsweise befällt sie auch Apfelbäume. Nichtsdestotrotz befällt sie ebenso den Buchsbaum, auch wenn ihr Befall eher selten stattfindet. Die gleichgeschlechtlichen Tiere benötigen kein Männchen zur Fortpflanzung. Die Fortbewegung der Larven kann passiv durch den Wind erfolgen.

Die Überwinterung der Eier findet in der Hülle des Weibchens statt, welche der nächsten Generation als Schutzschild dienen. Unter diesem Schild haben bis zu 90 Eier Platz. Die neue Generation schlüpft im April oder Mai.

 

Kommaschild Buchsbaum: Schadbild bei Befall

In Folge des Befalls durch diesen Buchsbaumschädling können Laub abfallen oder sogar Triebe absterben. Die Laus saugt das Fruchtholz aus. Genauer gesagt saugt diese das Parenchym an. Dabei handelt es sich um das pflanzliche Grundgewebe.

 

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Von test